Freitag, 11. August 2017

Warum ich welche Sportarten mache & meine Fitnessroutine der letzten Zeit

Wer meinen Blog jetzt schon ein bisschen länger verfolgt weiß bereits, dass ich absolut Sport&Fitness begeistert bin. Seit dem Teenager Alter, circa mit 13/14 Jahren habe ich angefangen Sportarten auszuprobieren und mit der Zeit immer mehr Gefallen daran gefunden mich körperlich zu betätigen. 
Es ging mir dabei immer zweitrangig um den optischen Aspekt, sondern in erster Linie darum, was Sport für meine Psyche tut und generell zu meinem allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.
Über die Jahre habe ich Verschiedenes ausprobiert und getestet und bin dabei im wesentlichen bei drei Sportarten geblieben, die sich für mich innerhalb der letzten drei Jahre am meisten bewährt haben. 

Laufen


Mit dem Laufen hat bei mir eigentlich alles angefangen. Als ich meine Mutter mal fragte, wie ich denn am besten mit Sport anfangen könnte (damals war es auch noch mein Wunsch ein paar Kilo zu verlieren), meinte sie ich solle doch einfach eine Runde im Park joggen oder mich auf mein Fahrrad schwingen.

Ich denke ab meinem allerersten Lauf war es sofort Liebe. Ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit der Ausdauer und konnte schon im Schulsport immer ohne Probleme durchhalten, während der Rest neben mir förmlich abgekratzt ist. Woher ich diese angeborene Ausdauer habe weiß ich nicht, jedoch macht sie Joggen für mich zum absoluten Fun- und gleichzeitigen Entspannungsfaktor, weshalb ich von da an immer öfter und regelmäßiger Laufen gegangen bin. Fahrradfahren alleine reicht mir als Ausdauersport nicht, wenn man das Rad allerdings als Haupttransportmittel gebraucht kann es schon etwas zur allgemeinen Fitness beitragen.

Warum laufe ich so gerne und welchen Effekt hat diese Sportart auf mich?


Ich laufe bis heute gern, weil es meiner Meinung nach die unkomplizierteste Sportart überhaupt ist. Man kann sie überall durchführen und braucht dafür lediglich ein Paar gute Schuhe, mehr nicht.

Außerdem ist Joggen für mich wie Medizin an schlechten Tagen, wenn ich mich gerade in einem Motivationsloch befinde oder den Kopf einfach voll mit negativem Shit habe.
Eine Runde draußen an der Luft, ob mit Musik oder ohne und ich weiß zu 100 prozentiger Garantie, dass es mir danach besser geht. Was ich an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen sollte, ist dass ich mich nach jedem Lauf anschließen mindestens 5 Minuten dehne, das ist essenziell und sollte nie vergessen werden.
Außerdem gibt es einem ein unglaublich gutes Körpergefühl, wenn man spürt wie sich die Muskeln anspannen und das Herz pumpt und man gleichzeitig das Gefühl hat, dass ein Stück psychischer Ballast von einem abfällt. Für mich ist es ein absolutes Freiheitsgefühl, was ich währenddessen verspüre und das kann ich mir glücklicherweise an jedem beliebigen Ort bescheren. 
Damit währen wir beim zweiten großen Pluspunkt dieser Sportart, ihr könnt sie nach Belieben variieren. Je nachdem zu welcher Tageszeit ihr lauft und welche Strecke ihr euch aussucht, fühlt ihr euch anders dabei. Ich laufe sehr gerne morgens, weil es für mich mit anschließender kalter Dusche der ideale Wachmacher ist, aber auch den Sonnenuntergang genieße ich sehr gerne dabei, was wiederum ein schönes Ritual ist um den Tag zu beenden.
Wenn ich mich mal explizit richtig auspowern will, baue ich währenddessen abwechselnd noch Sprints ein, als sogenanntes Intervalltraining. 
Wenn ihr bisher eher skeptisch wart und noch der Meinung seid Joggen ist nichts für euch, gebt dem Ganzen mal eine Chance. Sobald man sich ein bisschen Ausdauer antrainiert hat, bin ich der festen Überzeugung, dass es jedem Menschen gut tut ab und an mal eine Runde zu laufen.

am allerschönsten ist es in der freien Natur.

Yoga


Wie genau ich zu Yoga gekommen bin weiß ich nicht mehr genau, ich denke angefangen habe ich mit ein paar Übungen zuhause auf der Matte, die mir meine Mum gezeigt hat, man kann sich zu dem Thema aber auch bestens Inspiration auf Youtube holen. 

Dann habe ich eine Zeit lang mal hin und wieder die Yoga Kurse im Fitnessstudio besucht und mir anschließend eine 10er Karten fürs Studio bei mir um die Ecke besorgt. 
Auch die Art von Sport hat mir auf Anhieb gefallen, auch wenn der Effekt ein ganz anderer ist, als der nach richtigem Kraft- oder Ausdauersport.

Wieso mache ich Yoga und welche positiven Aspekte hat diese Sportart?


Yoga verbessert a) die Gelenkigkeit, was mir als sehr statischer, ungedehnter Person echt verdammt guttut. Es ist toll für eine aufrechte Haltung, insbesondere für die Rückenmuskulatur und man fühlt sich danach echt flexible und wie einmal komplett auseinandergezogen. 

B) ist die Sportart natürlich auch dafür bekannt, dass sie zum psychischem Wohl beiträgt, was ich auch durchaus bestätigen kann. Nach einer guten Session, die im Regelfall eigentlich immer mit Meditation endet, fühlt man sich geerdet, entspannt und gleichzeitig wieder voll aufgeladen und fokussiert.
Die Mischung aus Beweglichkeit, Kraft und Entspannung sorgt bei mir für ein echt gutes Gefühl, allerdings würde mir Yoga als alleinige Sportart nicht ausreichend, weil ich mich danach nicht genügend ausgepowert fühle. 
Zwischendurch ist es aber auf jeden Fall eine tolle Sache und wenn man ein paar Grundübungen, wie z.B den Sonnengruß beherrscht, lässt es sich auch überall durchführen, wenn man gerade mal das Bedürfnis hat Körper und Geist ein wenig zur Ruhe zu bringen.



Krafttraining


Und damit meine ich explizites Kraftraining mit Gewichten im Fitnessstudio (es sei denn man hat ein home gym). Bis ich schätzungsweise 15 war, habe ich mein Sportprogramm neben regelmäßigen Läufen durch zusätzliche Übungen zu Hause erweitert. 

Das waren dann meistens so die Klassiker mit Eigenkörpergewicht (oder auch mal provisorischen Gewichten) wie Situps, Squats etc. 
Als ich mich dann mehr mit dem Thema auseinandergesetzt habe, bin ich auf die Youtube Fitnessszene gestoßen und habe von da an auch ab und an home workouts gemacht. Die mache ich bis heute gelegentlich mal, meine liebsten Kanäle sind diesbezüglich blogilates und der von Anne.
Der ganze Fitnesslifestyle hat mich irgendwie total mitgerissen, sodass ich mich über einen Groupon Gutschein einer Freundin dann für begrenzten Zeitraum zum ersten Mal in einem Fitnessstudio anmelden konnte, indem die Anmeldung schon unter 16 Jahren erlaubt war (ob das nun verantwortungsvoll ist, sei mal dahingestellt). 
Zu merken, dass man mit Krafttraining bestimmte Körperteile optisch sichtbar modellieren kann, hat mich so gepusht, dass ich dann mit 16 eine Jahresmitgliedschaft im Fit Star beantragt habe.

Wieso Kraftraining im Gym?


Als mein Vertrag dann ausgelaufen ist, habe ich ein Jahr lang kein Fitnessstudio mehr besucht, was mehrere Gründe hatte, derzeit bin ich aber seit gut drei Monaten wieder voll dabei.

Klar kann man seinen Körper auch zuhause mit bestimmten Übungen und Hilfsmitteln, wie Terrabändern etc. schön shapen, allerdings gibt es einem lang nicht das gleiche Gefühl, was man im Fitness beim wortwörtlichen Pumpen hat. 
Das Gym hat für mich im wesentlichen drei Vorteile: a) Wer richtig trainiert, kann schnell optische Erfolge erzielen, b) ich feier das Ambiente und generell den lifestyle, weshalb ich auch gemischte Studios gegenüber denen bevorzuge, die nur für Frauen sind, da ist das feeling nochmal ein Anderes. Außerdem mag ich es einen Ort zu haben, an dem ich mich voll und ganz nur auf den Sport fokussieren kann ohne wie zuhause der Fall, ständig von Eltern unterbrochen werde oder meine Nachbarn sich beschweren, weil die Sqaut Jumps mal wieder zu laut waren... und c) es steigert mein Selbstbewusstsein und ich finde meinen Booty nach einem Unterkörpertraining drei mal so sexy. Das ist natürlich mit Augenzwinkern gemeint, weil ich weiß, dass vor Allem ich selbst meinen Körper anders wahrnehme, während mein Umfeld höchstwahrscheinlich keine Riesenveränderung an mir erkennt.
Aber darum geht es ja, um unser eigenes Körperempfinden, denn wir sollen uns in unserer Haut verdammt nochmal gut fühlen und im Bikini selbstbewusst sein.
Das einzige persönliche Manko, was ich beim Krafttraining habe ist, dass mir eher mal die Motivation ausgeht, als bei anderem Sport. Um wirkliche Fortschritte zu erzielen, muss man den Trainingsplan schon über einen gewissen Zeitraum durchziehen, was mir schnell mal zu eintönig wird.
Aber das ist nicht schlimm, da ich mir vorgenommen habe mich nicht mehr zu irgendwas zu zwingen, wenn mir mein Training also zu langweilig wird, baue ich neue Übungen ein oder verzichte eben. Macht das, was sich für euch gerade richtig anfühlt!


Wie sieht meine derzeitige Fitnessroutine aus?

Wie schon erwähnt, mag ich es nicht mich an einen genauen Plan zu halten, sondern bevorzuge es mich sportlich so zu betätigen, wie es sich im Moment gerade gut anfühlt.
In den letzten drei Monaten, habe ich auf Grund so langer Pause wieder voll meine Lust am Trainieren gefunden, weshalb ich aktuell ca drei Mal die Woche ins Gym gehe. Da mache ich dann meistens zwei Mal ein Ganzkörpertraining, bei dem ich die Übungen aber immer unterschiedlich gestalte, je nachdem worauf ich gerade Lust habe. Meistens dabei sind aber Latzug, Beinpresse, Squats und Ausfallschritte mit der Langhantel, Rudern, Situps und Donkey Kicks mit Gewichten. Die restlichen Übungen variiere ich je nach Lust und Laune (jetzt werden Fitnessexperten sicher aufschreien weil sie der Meinung sind, dass ,,wahlloses" Trainieren keine Erfolge bringt, aber auf sowas höre ich nicht, schließlich ist es für mich lediglich ein Hobby). Ein Tag ist dann immer ,,booty day", an dem mache ich dann gezielt isolierte Poübungen (Beinheben, Glute Bridges, Donkey Kicks...) und meistens noch etwas für den Bauch.
Außer dem Training im Fitnessstudio gehe ich dann noch mindestens einmal die Woche Laufen und auch da mache ich es so, dass ich immer dann gehe, wenn ich die Lust verspüre.
Ich bin so momentan sehr zufrieden, möchte mich aber in nächster Zeit wieder mehr dem Yoga widmen, weil ich das jetzt für eine ganze Zeit lang nicht mehr gemacht habe und mich aktuell so fühle, als würde es meinem Körper wieder guttun.

Ich werde morgen für eine Woche nach Italien fahren und vielleicht auch da etwas Sport machen, weil es für mich wie gesagt einfach zum Leben dazu gehört, weswegen ich eigentlich auf Reisen keine großen ,,Pausen" mache. Wenn euch auch eine Travel Fitnessroutine interessiert, lasst es mich wissen:) Ob ich dort bloggen werde, weiß ich noch nicht, auf Instagram wird aber bestimmt ein paar Bilder zu sehen geben --> _amandaleea_
Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr so an Sport macht und ob ihr diesbezüglich eher der strenge ,,Routinemensch" seid, der genau nach Plan trainiert oder auch eher intuitiv?
Bis bald und ein schönes Wochenende!

Kommentare:

  1. Halloooo :)

    Sehr schöner Post!
    Ich bin eher ein genau nach Plan trainierer.... ist schon eher kritisch, wenn ich mal von abweichen muss. Aber man lernt ja nie aus!
    Bei Yoga und Laufen kann ich dir voll zustimmen! Zum Yoga schaffe ich es nicht wirklich oft. Fehlt irgendwie leider einfach die Zeit, aber ich versuche zumindest mein abendliches Dehnprogramm etwas Yogaähnlich zu gestallten.
    Kraftsport, muss ich sagen, habe ich noch nicht so richtig ausprobiert. Aber ab Herbst wird es wohl auch in meine Trainingsroutine Einzug finden. Hoffentlich macht es mir genauso viel Spaß wie dir!

    Ich wünsch dir ganz viel Spaß und Erholung in Italien! Wo genau fährst du denn hin? Eher Städte Trip oder Strand?

    Liebe Grüße!

    https://trackandfeels.de/

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  2. Ich bin auch eine Zeit immer laufen genagen nur habe ich nach ca 3km aufhören müssen, weil irgendwas an meiner Atmung falsch ist. Dabei ist laufen im Sonnenuntergang so toll, haha. Seitdem bin ich aufs Gym umgestiegen und bin auch echt zufrieden dort. Bevorzuge auch eher gemischte Studios, aufgrund der Atmosphäre. Hasse es einfach so sehr, wie die meisten Frauen einen mustern.

    Ich wünsche dir eine schöne Zeit in Italien!
    Anna :-)
    https://wwwannablogde.blogspot.de/

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  3. Danke dir erstmal für die Lieben Worte zu meinen zwei letzten Posts. Die Worte waren wie Balsam für meine Seele, da die Blog-Einträge mir persönlich sehr wichtig sind.
    Und nun zu deinem Post: Wie witzig! Ich habe nämlich genau diese drei Sportarten für mich ebenfalls entdeckt. Krafttraining schon eine Weile aber seit zwei, drei Monaten gehört Yoga und Jogging einfach dazu. Es entspannt und wie du gesagt hattest, es tut der Psyche ungemein gut.
    Ich finde deinen Blog-Eintrag sehr gelungen und habe auch wie du keinen festen Plan. Überwiegend HIIT im Gym, da mir die Langhantel zur Zeit keinen Spaß bereitet.
    Liebe Grüße,
    Mai von Monpipit.de

    xox

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  4. hallo meine liebe,
    ich freue mich das die Welt offener zu Yoga wird und jeder mehr und mehr Frieden in sich selber findet. Nächsten Monat gehe ich nach Indien und mache eine Yoga Ausbildung, ein Monat lang. Schön da Dich Sport so weiter bringt, du siehst fit und gesund aus ;). weiter so!!! Freue mich auf ein Update.

    Ich grüße Dich von den Philippinen, mein letzter Beitrag geht über Menschen mit gemischter Herkunft, ich frue mich auf deine Worte. Eine Umarmung, Laura.

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  5. Toller Post! Ich gehe auch gerne laufen, aber meistens nur bei schönem Wetter und auch eher selten, weil ich mich dazu nicht regelmäßig motivieren kann, obwohl es wirlich schön ist, beim Laufen im Wald von allem abzuschalten :) Yoga wäre mir glaube ich etwas zu langweilig, weil ich auch jemand bin, der sich beim Sport schon auspowern muss.Außerdem habe ich drei Jahre lang Krafttraining im Fitnessstudio gemacht, es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl, aber manchmal auch sehr langweilig... Zurzeit mache ich ab und zu Homeworkouts, um mich fit zu fühlen und liebe es unglaublich zu tanzen :) Danke nochmal für deinen Kommentar, ich finde es sehr gut, dass du zu deiner Therapie stehst. Weshalb machst du sie, wenn ich fragen darf? :) LG http://meingedankenspielblog.blogspot.de/

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  6. So ein schöner Post, man merkt wie wohl du dich fühlst mit dem Sport.
    EInfach toll.
    Ich mache auch leidenschaftlich gerne Yoga, man merkt so schnell die Änderung in Körper und Geist. Wirklich toll.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei dort schreibe ich über diese tollen Beach Essentials

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